75 Jahre Wiener Festwochen

1951 - 2026

Seit 1951 öffnen die Wiener Festwochen das „Fenster zur Welt" und zum 75. Jubiläum laden wir dazu ein, die Geschichte des Festivals neu zu entdecken: von legendären Inszenierungen und künstlerischen Ikonen über Kontroversen und Aufbrüche bis hin zu den persönlichen Erinnerungen, die Generationen von Besucher:innen mit den Festwochen verbinden.

Im gesamten Archiv und auf dieser Seite könnt ihr in 75 Jahre Festwochengeschichte eintauchen: Schaue dir die Jubiläumsdokumentation an, entdecke historische Festivalplakate, erfahre mehr über den Festwochen Walk mit der ivie App und gelange zur digitalen Erinnerungssammlung des Haus der Geschichte Österreich, in der Publikum und Künstler:innen ihre ganz persönlichen Festwochen-Momente teilen. Das neue Onlinearchiv macht die Vergangenheit des Festivals dabei erstmals umfassend digital zugänglich.

Wiener Festwochen Eröffnung 2009 © Mike Ranz
Wiener Festwochen Pressekonferenz 2024.
Wiener Festwochen Pressekonferenz 2024 © Franzi Kreis
Darstellende in „The Black Rider“ (1990): Weiß geschminkte Männer und Frauen schneiden Grimassen. Sie haben spitze Zähne und tragen schwarze Kostüme. Roter Hintergrund.
„The Black Rider“ (1990) © Clärchen Baus-Mattar
Omri Boehm in „Rede an Europa“ (2024), Wiener Festwochen | Freie Republik Wien: Aufnahme aus der Vogelperspektive, auf der Boehm vor einem zahlreichen Publikum steht. Hinter das Holocaust Memorial.
„Rede an Europa“ (2024) © APA
Die weiße Witwe bei den Wiener Festwochen 2025.
„Die weiße Witwe“ (2025) © Apollonia Theresa Bitzan
Sara Lancerio und Netti Nyganen in "Sancta" (2024), Wiener Festwochen | Freie Republik Wien: Lancerio und Nyganen skaten auf einer Rampe. Abgesehen von Rollschuhen und Nonnenhauben sind sie nackt.
„SANCTA“ (2024) © Nicole Marianna Wytyczak
Eva Mattes und Gert Voss schreiten in „Antonius und Cleopatra“ (1994), Wiener Festwochen, kostümiert über die Bühne. Im Hintergrund stehen weitere kostümierte Schauspieler:innen.
„Antonius und Cleopatra“ (1994) © Ruth Walz
Lea Ypis „Rede an Europa“ (2025), Wiener Festwochen | Freie Republik Wien: Ypi spricht an einem Rednerpult stehend. Im Hintergrund Fassade des Holocaust Memorials am Judenplatz.
„Rede an Europa“ mit Lea Ypi (2025) © APA
„Tempest“ (2007) © Armin Bardel
Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, 2026, Sujet zur Produktion "Seppuku. El Funeral de Mishima 2": Im Bildvordergrund posiert ein Body Builder, nur mit nacktem Höschen bekleidet. Im Hintergrund sitzt Angélica Liddell neben einem Infusionsständer auf der Bühne.
„SEPPUKU“ (2026) © Ximena y Sergio
Wiener Festwochen Eröffnung 2024
Wiener Festwochen Eröffnung 2024 © Franzi Kreis
Laurie Anderson bei Campfire der Wiener Festwochen 2025.
„Campfire“ mit Laurie Anderson (2025) © Inès Bacher
Darstellende in „Les Atrides“ (1993), Wiener Festwochen. Kostümierte Frauen tanzen, mit langen schwarzen Zöpfen und wehenden Röcken.
„Les Atrides“ (1993) © Martine Franck/Magnum
Club der Republik Party auf dem Badeschiff während der Wiener Festwochen 2026.
Club der Republik 2026 © Tim Dornaus
Das Glaubenstribunal im Odeon Theater während der Wiener Festwochen 2026.
„Das Glaubenstribunal“ (2026) © Nurith Wagner-Strauss
„Pfingstspiel“ (2026) © Helena Manhartsberger
Der Prozess Pelicot in der St. Elisabeth Kirche.
„Der Prozess Pelicot“ (2025) © Nurith Wagner-Strauss
„Rohtko“ (2024) © Arturs Pavlovs
„The Second Woman“ (2025) © Nurith Wagner-Strauss
Exhaust / ajax bei den Wiener Festwochen 2024.
„Exhaust / ajax“ (2024) © Franzi Kreis
PARALLAX bei den Wiener Festwochen.
„PARALLAX“ (2024) © Nurith Wagner-Strauss
Exhaust / ajax bei den Wiener Festwochen 2024.
„Exhaust / ajax“ (2024) © Franzi Kreis
„Requiem“ (2022) © Pascal Victor

Dokumentation

Die Dokumentation 75 Jahre Wiener Festwochen - Schönheit und Provokation von Felix Breisach ist eine filmische Reise durch die Geschichte eines der bedeutendsten Kulturfestivals Europas. Seltene historische Fernsehaufnahmen treffen auf Probeneindrücke der Jubiläumsproduktion Das beste Stück aller Zeiten des Intendanten Milo Rau. Interviews mit Zeitzeug:innen, Künstler:innen, ehemaligen Intendant:innen und Mitarbeiter:innen zeichnen ein lebendiges Bild von Kunst, Aufbruch und kulturellem Wandel in Wien. Eine Geschichte von Brüchen und Kontinuitäten, von Visionen und Widerständen.

Yung Hurn bei der Wiener Festwochen Eröffnung 2022 auf der Bühne am Rathausplatz vor der Zuseher:innenmenge.

Plakate

75 Jahre Festwochen prägen nicht nur eine Stadt, sondern auch das Stadtbild.
Denn so vielseitig wie das Programm, ist auch die Bildwelt des größten Crossover-Festivals Europas, und mit ihr die Plakate als visuelle Eyecatcher jeden Mai und Juni. Aus tausenden von Fest­wochen Plakaten schöp­fend, zeigte die Ausstellung Hype und Hochkultur – 75 Jahre Wiener Festwochen in Plakaten von 21. April bis 20. September 2026 eine Auswahl der prägendsten Kampagnen der Wiener Festwochen und eröffnete ein außerge­wöhnliches Panorama auf deren Ge­schichte. Eine Kooperation der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien mit dem MAK und der Wienbibliothek im Rathaus, die mit dem Online Plakatstudio den Bestand sämtlicher Festwochen Plakate frei zugänglich macht.

Festwochen Walk

Ein Festival, eine Stadt, über 1.000 bespielte Locations und 75 Jahre Geschichte. Mit der ivie App könnt ihr Wien noch einmal ganz anders entdecken und Station für Station erfahren, wie sich die Wiener Festwochen als prägendes Kulturereignis in die Stadt eingeschrieben haben. Von der jährlichen Eröffnung am Rathausplatz, über die Besetzung der Arena 76, bis zur Umsetzung des MuseumsQuartiers in seiner heutigen Form, erzählt der Festwochen Walk von legendären Aufführungen, Inszenierungen und Skandalen.

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Festwochen Momente

Welche Spuren haben die Festwochen in deinem Leben hinterlassen, welche Momente waren besonders einprägsam, an welche Erlebnisse denkst du gerne zurück? Zum 75. Jubiläum laden die Wiener Festwochen und das Haus der Geschichte Österreich dazu ein, gemeinsam Erinnerungen zu sammeln und zu teilen.

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