2000

Festivaldatum:
12. Mai – 18. Juni 2000
Geschäftsführung:
Wolfgang Wais
Programmdirektorium:
Luc Bondy, Klaus-Peter Kehr, Hortensia Völckers
Bitte liebt Österreich, Wiener Festwochen 2000 © Didi Sattmann
Bitte liebt Österreich, Wiener Festwochen 2000 © Didi Sattmann

Wir heißen Sie herzlich willkommen zu den Wiener Festwochen des Jahres 2000.
„Alles was sein kann“ ist heuer unser Motto: Musik, Theater und Tanz entstehen aus einem Fieber, um dem Alltag zu entkommen, um so durch andere Sprachen das Glück, das Erstaunen, manchmal auch die Verzweiflung, auf dieser Welt zu sein, kundzutun. Künstler wie Interpreten sind oft Menschen mit seismographischer Gabe. Ihren Unmut über das, was in der Gesellschaft und in der Politik passiert, drücken sie nicht unbedingt mit Worten aus, nein, sie tun dies in den kompliziertesten Harmonien, in jähen Tanzbewegungen und Theaterstücken. Die Ideologien des 20. Jahrhunderts und die daraus entstandenen Handlungen haben zu vielen Gräueln geführt. „Das Zeitalter der Extreme“ nennt es ein berühmter Historiker. Er erzählt über ein finsteres, blutiges Jahrhundert, welches wir gerade hinter uns gebracht haben. In der Kunst jedoch sind Extreme am Platz: und so sollten die Wiener Festwochen auch schöne, hässliche, verstörende wie versöhnende Impulse vermitteln, damit wir nicht schon wieder in ein Zeitalter der Extreme zurückfallen
... Unser Motto heißt heuer: „Alles was sein kann“ ... Aber muss alles so sein, wie es jetzt ist?

Das Direktionsteam der Wiener Festwochen

Programm

Spielorte

  • Akademietheater
  • dietheater Künstlerhaus
  • Emballagenhallen
  • Ronacher
  • Sofiensäle
  • Theater an der Wien
  • Rathausplatz
  • Herbert-von-Karajan Platz
  • Musikverein Wien
  • 20er Haus
  • MAK, Ausstellungshalle