Everything that rises must converge

John Jesurun
1990

Infos

Reihe
Big Motion
Jahr
1990
Aufführungsdaten
16.–18. Mai
Spielort
Messepalast Halle G
Genre
Theater

Beschreibung

Sieben Akteure werden in einem Raum, der durch beweglich installierte Wand geteilt ist, nur mit ihren filmischen Gegenspielern kom­munizieren können. Vier Kameraleute bestimmen Einstellung und Moment der Aufnahme. Sie vermitteln dem Publikum zwei Perspektiven der Geschehnisse: die Zuschauer sehen nicht nur, was auf der Bühne geschieht, sondern gleichzeitig werden sie mit einer zusätzlichen Perspektive der Handlung durch Videoporträts konfrontiert.

Schauspieler unterschiedlicher Abstammungen und kultureller Hintergründe sprechen in ihren jeweiligen Landessprachen Englisch, Spa­nisch und Deutsch, die unaufhörlich übersetzt werden. Geschichten über Mord, Krankheit, Betrügereien, Erpressung und Aggression wechseln in raschem Tempo.

In der Verschmelzung von Live Performance und Live Video betont Jesurun die Konsequenzen einer zutiefst von Medien durchdrungenen Wirklichkeit.

Everything That Rises Must Converge ist eine Fortsetzung der Theaterarbeit von John Jesurun auf der Suche nach Querverbindungen von Theater und audiovisuellen Medien. Keines von beiden wird als dominierend wahrgenommmen werden; sie werden gleichwertige Wirklichkeit sein.

Credits

Text, Regie und Design John Jesurun Mit Oscar de la Fe Colon, Joe Murphy, Susanne Strenger, Larry Tighe, Michael Tighe, Sanghi Wagner, Phyllis Young, Jane Smith, Jonathan Dei Arco Lichtregie Jeff Nash Inspizient/Kameramann Dave Tumblety Technik/Kameramann Barret Schumacher Technik/Kamerafrau Catherine Gore Produktionsleitung/Kameramann Dayton Taylor Tontechnik Rogier van Rossum Tour-Management Mickery/Linda Lodeizen

Ellen Stewart gewidmet

Wandkonstruktion Ruud van den Akker, Ed Bezem, Klaas Paradies

Produktion

Koproduktion der Wiener Festwochen mit Mickery, Amsterdam; Walker Arts Center, Minneapolis; The Kitchen, New York; Wexner Center, Columbus; Spoleto-Festival, Charleston