Orfeo ed Euridice
Romeo Castellucci, Christoph Willibald Gluck, Jérémie Rhorer
Infos
Beschreibung
Orpheus und Eurydike, einer der schönsten Mythen der Menschheitsgeschichte, stellt die existenziellen Fragen des Werdens, des Vergehens und der Hoffnung. Romeo Castellucci erzählt den antiken Mythos der Seelenwanderung durch das Schattenreich als allegorische Reise. Im entmystifizierten Bereich der Medizin befragt er den orphischen Gedanken auf seine Gegenwärtigkeit: Sind nicht vielleicht unsere Kliniken mit ihren Koma- und Intensivstationen das Tor zum Schattenreich?
Das Theater Romeo Castelluccis ist ein Theater der Wahrhaftigkeit, dessen suggestive Bilder sich immer wieder einem rationalen Zugang entziehen und tief ins Unterbewusste eindringen.
»Das Theater ist nicht nur eine Form des Antagonismus, der zwischen zwei Personen auf der Bühne stattfindet. Das Theater findet zwischen der Bühne und dem Zuschauer statt. Die Kraft der griechischen Tragödie besteht nicht darin, eine tragische Geschichte zu zeigen; es ist der Blick, der alle Dinge als tragisch erscheinen lässt, der Blick, der selbst tragisch wird.«
Romeo Castellucci inszeniert Orpheus und Eurydike als Diptychon: bei den Wiener Festwochen Christoph Willibald Glucks 1762 entstandene italienische Fassung und an der Brüsseler Oper Hector Berlioz’ französische Fassung aus dem Jahr 1859.
Credits
Künstlerisches Team
Oper in drei Akten von Christoph Willibald Gluck Libretto von Ranieri de' Calzabigi Musikalische Leitung Jérémie Rhorer Inszenierung, Bühne und Kostüme Romeo Castellucci Künstlerische Mitarbeit Silvia Costa Dramaturgie Piersandra Di Matteo, Christian Longchamp Kamera Vincent Pinckaers Assistenz Musik Natalie Murray Assistenz Bühne Maroussia Vaes Assistenz Licht Gerog Veit Video 3D Apparati Effimeri Orfeo Bejun Mehta Euridice Christiane Karg, Karin Anna Giselbrecht Amor Laurenz Sartena (Wiener Sängerknabe) Orchester B'Rock - Baroque Orchestra Ghent Erste Violine Rodolfo Richter, Jivka Kaltcheva, Rebecca Huber, Liesbeth Nijs, Lucia Giraudo, Birgit Goris, Elin Eriksson Zweite Violine Daniela Helm, Marie Haag, Jorge Jimenez, Louella Alatiit, John Ma, Marieke Bouche Viola Luc Gysbregts, Manuela Bucher, Wendy Ruymen, Sylvestre Vergez Violoncello Diana Vinagre, Ronan Kernoa, Emily Robinson Kontrabass Tom Devaere, Love Persson Flöte Amélie Michel, Stefanie Troffaes Oboe/Englischhorn Benoit Laurent, Stefaan Verdegem Fagott Tomek Wesolowski, Carles Valles Horn Jeroen Billiet, Hylke Rozema Trompete/Kornett Fruzsi Hara, Clement Formatche Posaune Adam Woolf, Adam Bergman, Bernard Rainer Schalmei Vicenzo Casale Cembalo Bart Naessens Harfe Elena Spotti Pauken Vitus Pircher Chor Arnold Schönberg Chor Einstudierung Chor Jordi Casals, Ottokar Prochazka Sporan Susanne Grunsky, Rie Kunikado, Irena Krtestka, Madeline Menager-Lebevre, Daliborka Miteva, Elena Mitrevska, Christina Posch, Danute Samyte, Theresa Sparbel Schützel, Marina Spielmann, Elke Voglmayr, Birgit Völker, Nozomi Yoshizawa Alt Anne Alt, Flaka Goranci, Elisabeth Kogler-Schoberwalter, Johanna Krokovay, Anna Kufta, Christoph List, Akiko Mozumi, Stephanie Pick-Eisenburger, Kanako Shimada, Aiko Shiraishi, Eszter Vig, Molly Wurth Tenor Ivan Benitez, Matthias Binder, Peter Haigermoser, Kurt Kempf, Deun Kim, Patrick Kühn, Alexander Linner, Thomas Palfner, Guillermo Pereyra, Dejan Thoshev, Christoph Wutti Bass István Ban, Balazs Banfi, Stefan Dolinar, Yevgen Gembik, Mizra Hrustanovic, Peter Kövari, Tomasz Kufta, Viktor Mitrevski, Daniel Simandl, Andreas Werner, Alexander Zehmisch, Alexander Znamenskiy Korrepetition Hans Fuchsberger Einstudierung Wiener Sägnerknabe Manolo Cagnin Badenden Euridice Sanny Bell Inspizienz Gerald Stollwitzer Text-Projektion Silvia Costa Koordination/Übersetzung Übertitel Monika Kalitze Übertitel Susanne Löscher Hospitanz Regie Émilie Maréchal
Produktion
Produktion Wiener Festwochen, La Monnaie | De Munt, Brüssel Dieses Projekt wurde initiiert von La Monnaie und realisiert in Koproduktion mit Wiener Festwochen 2024. Uraufführung 5. Oktober 1762, Wien Aufführungsmaterial Bärenreiter-Verlag Kassel - Basel - London - New York - Praha Romeo Castellucci inszeniert Orpheus und Eurydike als Diptychon: bei den Wiener Festwochen Christoph Willibald Glucks 1762 entstandene italienische Fassung und an der Brüsseler Oper Hector Berlioz' französische Fassung aus dem Jahr 1859.
Dank
Dank an Gudrun, Wolfgang und Gregor Giselbrecht, Dr. Johann Donis, Dr. Christine Scholten, Dr. Klaus Latzika, Dr. Christoph Baumgartner, Michaela Schaffranek und das gesamte Team der Neurologischen Abteilung des Geriatriezentrums Am Wiener Wald






