The Black Rider
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Beschreibung
Als schwarzer Reiter tritt der Teufel in einer Erzählung von August Apfel auf, die 1810 in einer Sammlung von Gespenstergeschichten erschien. Die Erzählung trägt den Titel „Der Freischütz"; auf sie geht das Libretto der gleichnamigen Oper von Carl Maria von Weber zurück. Die Freischütz-Bearbeitungen umkreisen das Motiv der Freikugeln, die man um Mitternacht im Wald auf einem Kreuzweg in einem Kreis von Knochen gießt, wodurch sie unfehlbar werden. Der Amtsschreiber Wilhelm liebt Käthchen, die Förstertochter. Ihr Vater, der ohne männlichen Nachkommen ist, will sie nur dem Bewerber geben, der, altem Herkommen gemäß, einen Probeschuß abzulegen und die Försterei zu übernehmen bereit ist. So wird aus dem „Federschützen" ein Jägerbursche. Und bis zur inoffiziellen Verlobung verläßt Wilhelm das Jägerglück nicht. Danach will ihm kein Schuß mehr geraten. In seiner Not greift Wilhelm zu dem alten Zauber. Aber, anders als in der Oper, wo es dank eines eingreifenden Eremiten ein knappes Entrinnen gibt, behält in der Erzählung der schwarze Reiter recht ...
Credits
Künstlerisches Team
Von Robert Wilson/Tom Waits/ William Burroughs Inszenierung und Bühnenbild Robert Wilson Musik und Lyrics Tom Waits Texte William Burroughs Musikalische Gesamtleitung Greg Cohen Musikalisches Arrangement Greg Cohen, Tom Waits Kostüme Frieda Parrneggiani Licht Heinrich Brunke, Robert Wilson Tongestaltung Gerd Bessler Dramaturgie Wolfgang Wiens Mit Sona Cervena, Susi Eisenkalb, Jörg Holm, Dominique Horwitz, Gerd Kunath, Stefan Kurt, Annette Paulmann, Klaus Schreiber, Jan Moritz Steffen, Monika Tahal, Angelika Thomas, Heinz Vossbrink und die „Devil's Rubato Band"
Produktion
Koproduktion der Wiener Festwochen mit dem Thalia Theater, Hamburg



