The Peepshow Project

Marie Brassard

2005 | Koproduktion

Infos

Jahr
2005
Aufführungsdaten
12. / 13. / 14. / 15. Juni
Spielort
Halle G im MuseumsQuartier
Genre
Performance
Sprache
In englischer Sprache
Dauer
80 Min.

Beschreibung

Marie Brassard, bekannt als Protagonistin von Robert Lepage, stellt in Wien ihr drittes eigenes Projekt vor. In ihrer neuen Bild- und Soundperformance will die kanadische Künstlerin das Phänomen des sozialen Tabus theatralisch erforschen: sexuelle Fantasien, radikale Körper-Manipulationen, Konsum halluzinogener Drogen, Geisteskrankheiten. In einer Zeit, in der christlicher und islamischer Fundamentalismus dominant sind, möchte Brassard die Regeln einer Gesellschaft hinterfragen, die individuelle Freiheit behindern und nonkonformes Verhalten verbieten. Dabei sieht sie sich, wie bereits in ihren früheren Arbeiten, als poetische Dokumentaristin und Chronistin verschiedener Realitäten.

Das multimediale Peepshow Project, bei den Festwochen erstmalig in Europa zu sehen, entwickelt Brassard zusammen mit Video- und Lichtkünstlern und dem experimentellen Musiker Alexander MacSween, ihrem Partner auf der Bühne. Er wird mit digitaler Soundtechnik Brassards Stimme auf faszinierende Weise live verfremden.

Mit ihrer atmosphärisch dichten Performance The Darkness beeindruckte Marie Brassard 2004 bei den Wiener Festwochen.

Credits

Künstlerisches Team

Text und Inszenierung Marie Brassard Sounddesign und Musik Alexander MacSween Mit Marie Brassard, Alexander MacSween Bühne und Lichtdesign Simon Guilbault Regieassistenz David Clermont-Béique Dramaturgie Daniel Canty Bühnenbildassistenz Véronique Bertrand Bildschnitt David Clermont-Béique, Anne Faubert, Martin Morissette Perücke Cybèle perruques inc. Produktion und technische Direktion Richard Desrochers Licht Christian Gagnon Technik Ton Steve Marsh Tour Agent Menno Plukker Tour Manager Sarah Rogers

Produktion

Produktion Infrarouge, Montréal, Kanada Koproduktion Harbourfront Centre Toronto, Festival de Théâtre des Amériques, Montréal, spielzeiteuropa, Berliner Festspiele, Théâtre français du centre National des Arts, Göteborg Dance & Theatre Festival, Wiener Festwochen