Töne und Gegentöne 1983

Eine Musikausstellung der Wiener Festwochen

1983

Infos

Reihe
Töne und Gegentöne
Jahr
1983
Aufführungsdaten
8. – 28. Mai
Spielort
Secession, Szene Wien
Genre
Musik, Ausstellung
Mit
8 oder 9; Auch wenn es seltsam klingen mag; Glenn Brance; Gavin Bryars; Cassiber; Brian Eno; ensemble 13; Hans Joachim Hespos; Meredith Monk; Pas Paravant; Post; Wolfgang Rihm; Terry Riley; The Residents; Z’ev; ZYX und Inge Graf
Produktionsform

Wiener Festwochen in Zusammenarbeit mit der Ö3-Musicbox

Beschreibung

Die Wiener Festwochen wollen mit der Musikausstellung Töne und Gegentöne 1983, 1985, 1989, 1990 und 1991 in der Musikstadt Wien einen Kontrapunkt setzen und neue musikalische Strömungen vorstellen. Nicht nur in Wien unbekannte Musiker:innen und Werke, auch szenische Musik-Gesamtkunstwerke und Beispiele möglicher Grenzüberschreibungen hin zu Theater- und Ballettproduktionen sowie Bezüge zur Bildenden Kunst werden präsentiert.

Das Festival ist der Versuch einer Landkarte in einer Musiksituation, die unübersichtlich geworden ist, in der es wenige Fixpunkte, aber eine deutliche Richtung gibt: Weg von den Hauptstraßen, weg vom Vorhersehbaren, hin zu den Grenzen. Gattungszuschreibungen wie „Jazz“, „Rock“, „Neue Musik“ sind aufgelöst. Den Protagonist:innen geht es darum, Neues denken und fühlen zu können, mit bedingungsloser Emotionalität. Aus dem scheinbaren Chaos entsteht eine aufregende Landschaft von Ideen und Klängen.